Die Gottesmutter von Schönstatt schließt mit jedem Haus und seine Bewohner ein Liebesbündnis, sie lässt sich in unser Hausheiligtum nieder, mit dem großen Ziel gemeinsam Österreich lokal und umfassend zu erneuern.

 

Das Heiligtum der Gottesmutter von Schönstatt in Schönstatt am Kahlenberg ist der Knotenpunkt dieser vielen Initiativen. Hier verbinden sich die Gnadenströme, hier wird das Zusammenwirken der Häuser und ihre Hausheiligtümer besonders spürbar.

Als Ausdruck dieser Verbundenheit und Erneuerungskraft feiern alle Häuser an jedem 18. des Monats gemeinsam das Liebesbündnis mit der Gottesmutter im Rahmen einer Bündnisfeier im Heiligtum.

 

Wir bringen der Gottesmutter unsere Opfer und Beiträge des Monats, unsere Erfolge und Misserfolge und legen sie ihr gemeinsam den Krug damit sie Großes daraus machen kann.

Wesentliche Kennzeichen der Bündnisfeier sind:

  • Große Dank- und Bittsagung der Häuser

  • Worte unseres Gründers P. Josef Kentenich und geistiger Impuls

  • Bitte um den besonderen Segen für 7 ausgewählte Häuser und ihre Hausheiligtümer

  • Sammeln der Beiträge und Opfer im Krug

  • Erneuerung des Liebesbündnisses mit der Gottesmutter

  • Verbrennung der Beiträge und Opfer im Feuerbecken

Wer ein Hausheiligtum hat, kann diese Verbundenheit ganz besonders erleben. Die Gottesmutter wohnt auch in unserem Zuhause, ist uns spürbar nahe und lässt die Verbundenheit der Häuser besonders erfahren.

 

Die nächste Bündnisfeier der Häuser der Heiligen Stadt findet am 18. Juni 2020 um 19:30 Uhr im Heiligtum Schönstatt am Kahlenberg und kann online mitgefeiert werden. 

Die Bündnisfeier dauert etwa eine halbe Stunde. Dazu gibt es einen Ablauf, einen Text von P. Kentenich und einen Krugzettel („Darum bitten wir dich – das schenken wir dir“), so dürfen wir unsere Beiträge ins Gnadenkapital der Gottesmutter schenken. 

Das ist der innerste Wesenskern von Bündnis – wir bitten unseren großen Gott, und wir schenken der Gottesmutter unseren Beitrag. Sie ist mächtig.

Das Bündnisfeier-Team: Susanne Leibrecht und Hilde & Herbert Fellhofer

Ablauf der Bündnisfeier 18. Juni 2020

Lied
 

Begrüßung durch die vorbereitende Gliederung/Initiative

 

Priester:
Im Namen des Vaters...
Liebe dreimal wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt. Heute, am 18. des Monats, denken wir an die Geburtsstunde der Schönstatt-Bewegung. Ganz klein und un- scheinbar, mit ein paar Burschen rund um Pater Kentenich, hat im Urheiligtum alles seinen Anfang genommen.

 

Alle:

Liebe Gottesmutter, du hast dich im Heiligtum in Schönstatt am Kahlenberg niedergelassen. Wir sind wieder zu dir gekommen. Wir schauen dich an, und du schaust uns an. Wir suchen dein Herz. Dein Herz und unser Herz sollen immer inniger verbunden werden. Lass mich tief erfahren und erleben: Hier liebt mich jemand ganz besonders.


Wir verbinden uns mit allen, denen dieser Tag wichtig ist. Auf der ganzen Welt sind heute Menschen versammelt, die ihr Bündnis mit dir erneuern. Wir verbünden uns auch untereinander neu, weil wir erlebt haben: Das Liebesbündnis verändert von Herz zu Herz die Welt.


Vom Heiligtum aus fließt ein Lebensstrom durch ganz Österreich, der neues christliches Leben weckt und Menschen Heimat, Orientierung und Heilung schenken möchte. Da ist jeder von uns als Werkzeug der MTA und unseres Vaters und Gründers gebraucht.
 

Priester:

Das Buch der Hausheiligtümer auf dem Altar ist ein Zeichen dafür, dass wir alle Häuser der Heiligen Stadt einschließen, und alle, die uns in die Ewigkeit voraus gegangen sind.
 

Sieben Namen aus dem Buch der Hausheiligtümer werden vorgelesen. Nach jedem Namen beten wir gemeinsam:
 

Gottesmutter, segne sie/ihn.
 

Priester:

Wir denken an unser Hausheiligtum und unser Leben. Wir schauen zurück auf den vergangenen Monat und bringen dir, liebe Gottesmutter, alles, was uns bewegt: das Schöne und Erfreuliche, das Schwere und Leidvolle, alles, was gelungen und was gescheitert ist, alle Begegnungen, unsere Hoffnung und unsere Sehnsucht.
 

kurze Stille
 

Liebe Gottesmutter, du warst immer bei uns. Wir sagen dir unseren Dank:

Persönlicher Dank (ca. fünf); nach jedem Dank beten wir gemeinsam:
 

Wir danken dir dafür.
 

Priester:

Weil wir glauben, dass dir mit deiner fürbittenden Allmacht alles gelingen kann, können wir nie genug Vertrauen in dich haben. Wir sagen dir unsere Bitten:
 

Persönliche Bitten (ca. fünf); nach jeder Bitte beten wir gemeinsam:
 

Wir bitten dich erhöre uns.

 

Priester:
Als sichtbaren Ausdruck all dessen, was uns bewegt, wofür wir danken und bitten, schenken wir dir unser Gnadenkapital. „Sie haben keinen Wein mehr!“ Gottesmutter, wir glauben, dass Jesus auch heute auf dein Wort hin Wunder wirkt.

 

Alle:
Du unsere gute Mutter, du Königin der ganzen Welt. Was wir in den Krug schenken ist dein Kapital. Auch im virtuellen Heiligtum sammeln Menschen in konkreten Anliegen Beiträge für den Krug. Wir dürfen erleben: In unseren Heiligtümern vollzieht sich ein Einbruch des Göttlichen; gleichzeitig wird das Menschliche ganz ernst genommen. So kannst du Gaben und Gnaden austeilen, wo sie gebraucht werden: „Nichts ohne dich – nichts ohne uns!“

 

Wir legen der Gottesmutter unsere Beiträge zum Gnadenkapital in den Krug; währenddessen:
 

Lied
 

„Vaterlesung“: Text von Pater Kentenich
 

kurze Stille

 

Geistlicher Impuls oder gemeinsame Vaterlesung
 

Priester:
Schönstätter sind Wirklichkeitsmenschen: Menschen, die ihren Glauben im Leben ganz konkret wirkmächtig werden lassen. So hat alles am 18. Oktober 1914 begonnen – so ist es heute. Und so wächst Heilige Stadt.

 

Alle:

Wir schalten uns jetzt in das Liebesbündnis ein, das unser Vater und Gründer mit dir, liebe Gottesmutter von Schönstatt, im Urheiligtum geschlossen hat und beten miteinander:

Segen Lied
 

Liebe Gottesmutter,
wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Auflösung von Identität, Optimierungsdruck steigt.
Vom Heiligtum aus dürfen wir träumen: „We have a dream!“ Lass uns Teil von etwas Größerem sein und gemeinsam Heilige Stadt bauen, wo Gott in unserer Mitte wohnt, wo die Liebe als Fundament gilt und eine neue Welt am Entstehen ist.


Hilf uns, von innen zu wachsen, diese neue Welt geschichtsschöpferisch mitzugestalten
und Verantwortung für das Leben zu übernehmen. Meines ganz leben, den anderen ganz annehmen - dadurch entsteht Heilige Stadt.


So wie Pater Kentenich stellen wir uns dir, liebe Gottesmutter, zur Verfügung. Als Bausteine möchten wir Großes wagen - Heilige Stadt bauen
 

Mit Pater Kentenich beten wir:
 

O meine Gebieterin, o meine Mutter!
Dir bringe ich mich ganz dar,
und um dir meine Hingabe zu bezeigen,

weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren,

meinen Mund, mein Herz,
mich selber ganz und gar.
Weil ich also dir gehöre, gute Mutter,

so bewahre mich, beschütze mich

als dein Gut und dein Eigentum. Amen.

Verbrennung der Krug-Zetteln

Fest