• Haus Sickinger

Tag 6: „Mein Haus kann ein Ort sein, wo der Himmel die Erde berührt“

Aktualisiert: Apr 1

Bischof Dr. Michael Gerber, "Schönstatt"-Bischof von Bistum Fulda betont „Mein Haus kann ein Ort sein, wo der Himmel die Erde berührt“

Anknüpfend am Tagesevangelium des 3. Fastensonntages, das von der Begegnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen berichtet (Joh 4,5-22), weist Gerber darauf hin, dass Menschen im Evangelium schon immer erfahren hätten, dass Jesus in ihre Häuser kommt. So zum Beispiel in das Haus von Maria in Nazareth, das Haus von Marta und Maria in Bethanien und das Haus von Zachäus in Jericho. Ihre Wohnungen würden dadurch zu Orten, „wo der Himmel die Erde berührt“.

Unter dieser Perspektive habe das Evangelium von letztem Sonntag einen ganz eigenen Bezug zur aktuellen Situation. „Auch wenn unsere Kirchen weiter offen sind für das persönliche Gebet, die gemeinschaftliche Feier ist dort nicht mehr möglich.“ Man könne in aller Unsicherheit, die es derzeit zu leben gelte, nun das Zuhause, als den Ort sehen, an dem Gott dem Menschen heute begegnen wolle.

Bericht Schoenstatt.de