• Haus Sickinger

Tag 29: Mein Arbeitsplatz im Hausheiligtum


Durch ein Zurückblicken weiß ich, daß die MTA mich gerade jetzt an diesem Platz braucht.

Durch Corona ist alles anders: Unser Leben hat sich umgestellt. Mein Mann und ich arbeiteten davor nie zu Hause. Jetzt sind wir beide im Homeoffice. Wir benötigen jeder ein eigenes Zimmer, damit wir einander nicht stören. Als Schönstätter haben wir gelernt, auf unsere Beziehung als Paar zu schauen und auch, dass wir uns in unserem Zuhause wohlfühlen und Kraft tanken können. Das kommt uns in dieser Krise zugute.


Bei mir ist es eine große Umstellung. Habe ich bisher mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, musste ich auf einen anderen Platz wechseln. Das ist eigentlich wie ein neuer Job. Ich muss mir viel Neues aneignen. Meine Aufgabe ist es, im Rahmen der Corona-Pandemie Menschen telefonisch zu kontaktieren, informieren und aufzuklären. Werde ich das schaffen? Doch, die Gottesmutter hat es ermöglicht, dass ich es bis dato geschafft habe. Durch ein Zurückblicken weiß ich, daß die MTA mich gerade jetzt an diesem Platz braucht. Mein Arbeitsplatz ist in dem Zimmer, in dem unser Hausheiligtum ist.


Wir haben in dieser Zeit, wo es keine Gottesdienste mit Anwesenheit gibt, unser Hausheiligtum noch mehr schätzen gelernt. Wir fühlen uns in einem Netz der HH von ganz Österreich geborgen. Wenn wir das nicht hätten… Auch die gemeinsamen virtuellen Veranstaltungen der Schönstattfamilie geben uns Kraft. Wir versuchen, die Zeichen der Zeit zu interpretieren; ist diese Pandemie im Liebesplan Gottes? Was hat der liebe Gott als nächstes mit uns vor?

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