• Haus Sickinger

Tag 31: Die Stunde des Hausheiligtums ist gekommen!


Viele Familien haben live mitgefeiert und die Gottesmutter in ihrem Hausheiligtum gekrönt.

Pater Kentenich ist der Prophet der Hauskirche. In seinem Brief aus Santa Maria (Brasilien) beschreibt er die großen Herausforderungen, auf die Kirche und Gesellschaft zugehen: die Entwurzelung aller Lebensverhältnisse, die Säkularisierung der Gesellschaft, die Vielfalt der Lebensstile die uns umgeben. Und die große Frage: Wie kann der Christ hier wachsen und ausstrahlen?


Es geht darum Räume zu schaffen: Wohnungen, Häuser wo die Gottesmutter sich niederlassen kann und ihre Atmosphäre, ihre Gnaden austeilen kann, um ein blühendes christliches Leben in einer unberechenbaren Welt zu ermöglichen.

Er bekommt die Antwort von der Gottesmutter: Es geht darum Räume zu schaffen: Wohnungen, Häuser wo die Gottesmutter sich niederlassen kann und ihre Atmosphäre, ihre Gnaden austeilen kann, um ein blühendes christliches Leben in einer unberechenbaren Welt zu ermöglichen. Er schreibt diesen Brief im Jahr 1948. Die Welt hat durch den Zweiten Weltkrieg eine Erschütterung in einem Ausmaß erfahren, das es bis dahin kaum gegeben hat. Gleichzeitig erlebt P. Kentenich: Schönstatt verbreitet sich, wächst in dieser Krise, hat einen besonderen Auftrag, Menschen durch diese Krise zu führen. Die entscheidende Weiterentwicklung, die er jetzt erkennt: Die Stunde des Hausheiligtums ist gekommen! Er lädt uns alle ein, der Gottesmutter einen Ehrenplatz im eigenen Zuhause zu geben, damit „das Gnadenbild gnadenwirkend sich erweist, ein heiliges Familienland schafft und heilige Familienglieder formt.“ Unser Auftrag an diesem 15. April:


Erstens, diesen Paradigmenwechsel mitzuvollziehen: dass Gott jetzt von den einzelnen Häusern aus wirken möchte, und dass er die Gottesmutter damit beauftragt, diese Häuser für diese große Aufgabe zu erziehen und zu entzünden. Gerade jetzt, in einer Zeit des Umbruchs, die es bisher kaum gegeben hat. Zweitens: Bewusst auf unser Hausheiligtum zu schauen und unseren Auftrag neu entgegennehmen. Die Gründungsurkunde unseres Hausheiligtums hervorzuholen, nachzukosten und zu erneuern. Drittens: Unsere Hingabe an die Gottesmutter zu vertiefen, uns ihr neu für diese riesengroße Aufgabe zur Verfügung stellen. Diese Hingabe kann ihren Ausdruck finden, indem wir die Gottesmutter krönen. Was heißt krönen? Im KZ Dachau, als die Not am größten ist, krönt P. Kentenich mit den Seinen die Gottesmutter zur Lagerkönigin - zugleich ist es ein Ernstmachen mit der eigenen Hingabe. Die Einladung an diesem 15. April: Der Gottesmutter ein besonderes Geschenk zu machen (ja, es darf uns etwas kosten) und ihr heute zu sagen: Verherrliche dich, von meinem Hausheiligtum aus! Und das verbunden mit den anderen Hausheiligtümern in Österreich und der Welt.

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