• Haus Sickinger

Tag 9 "Die Krise wird das Angesicht der Erde verändern."


"Die Corona-Krise wird das Angesicht der Erde verändern", so Kardinal Schönborn in der ORF-Pressestunde.

Mit Corona leben wir in einer Zeit der Sorge aber auch des Umbruchs. Alles ist in Veränderung, vieles löst sich richtiggehend auf – Kardinal Schönborn hat vor wenigen Tagen gesagt "Die Krise wird das Angesicht der Erde verändern." – eine Suche nach Orientierung, Hoffnung und Zukunft hat begonnen. Wie wird diese Veränderung ausschauen?


Uns fasziniert der große Gottesmann Pater Josef Kentenich, wenn er auf diese Corona-Zeit schaut und formuliert: Eine neue Welt ist aus diesem Chaos am Entstehen, deren Gestalt wir erst erahnen können. Und diese neue Welt trägt die Konturen der Heiligen Stadt - das Zielbild von Schönstatt, die Zielgestalt der Kirche und die Vision am Ende der Heiligen Schrift (Offb. 21,1-22,5).

"Eine neue Welt ist aus diesem Chaos am Entstehen, deren Gestalt wir erst erahnen können. Und diese neue Welt trägt die Konturen der Heiligen Stadt" P. Kentenich

Wie geschieht Erneuerung? Wenn wir uns an diese Heilige Stadt orientieren - das ist unsere Antwort, unsere Botschaft der Hoffnung! Und dort wo wir als Persönlichkeit wachsen und ausstrahlen wird diese Heilige Stadt Wirklichkeit. Ein Haus wo Gott in unserer Mitte ist, wo er die Tränen abwischt, wo Leid überwunden ist, wo alles gut ist. Am Ende der Zeit wird es so sein – und jetzt ist das schon in Momenten erfahrbar. Und diese Momente geben Kraft.


Und zu diesem Erneuerungsweg laden die 7 Säulen ein: Menschen die sich Schritt für Schritt um die Entfaltung eines neuen glaubwürdigen christlichen Lebensstils bemühen, Kraftquellen erschließen und dadurch ausstrahlen und Welt und Kirche mitgestalten.


Schönstatt braucht mich für den Bau der Heiligen Stadt jetzt! Mein Bemühen, innerlich zu wachsen. Mein Strahlen von innen. Meine Beiträge in den Krug. Meine alltäglichen, oft mühevollen Arbeiten in Corona-Zeiten, die in Verbindung mit Gott im Hausheiligtum sinnvoll werden. Jeden Tag kann ich – vielfach nach außen hin unsichtbar - die Welt in Verbindung und in Bündnis mit anderen mitgestalten, genau dort, wo ich lebe. Nichts ist zu klein, um bei Gott bedeutungsvoll zu sein!


So entsteht ein Netzwerk der Erneuerung die Hoffnung schenkt, die Häuser der Heiligen Stadt, in ganz Österreich.


Eure Richard & Ingeborg

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